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L300go: Neue Probleme erfordern neue Lösungen

Was bisher so als lästige Nebenerscheinung der Fußheberschwächer aufgetreteten war und bei der Physiotherapie vor dem Lockern der Muskeln "mal kurz beseitigt" wurde, war das Wasser, welches sich in dem Fuß gesammelt hat. Jetzt aber schränkt es die Funktionsfähigkeit des L300go erheblich ein. Aus diesem Grund habe ich einen Kompressionsstrumpf bekommen. Ok, so weit ist ja alles in Ordnung.

Das Problem war, direkt nach dem ich den Strumpf bekommen hatte und mit dem L300go losgehen wollte, habe ich vom L300go sehr schmerzhafte Stromschläge erhalten. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht so richtig für mich umgesetzt hatte, der Strumpf selbst leitet den Strom nicht und das Gewebe ist so dicht, dass es keinen Kontakt zwischen Haut und den Elektroden gibt. So trifft die gesamte Energie auf den oberen 5 Millimeter die Haut, dort aber nicht mehr den richtigen Nerv.

Es hilft ungemein, wenn man den Kompressionsstrumpf an dieser Stelle etwas anfeuchtet und dann das L300go anlegt. Dann geht das alles problemlos. Naja fast, durch das Gewebe des Strumpfes wird das Wasser auch weiter verteilt, verdunstet dann schneller und die Wirkung lässt nach. Irgendwann fängt, zu nächst recht sachte, der Effekt wie beim trockenen Strumpf an. Daher habe ich jetzt nicht nur einen kleinen Beutel mit ausreichend vielen Mund-Nasen-Bedeckungen zum Wechseln dabei, sondern immer häufiger auch eine kleine Dose, in der ein gut feuchter oder nasser Waschlappen liegt, um im Laufe des Tages den Strumpf wieder anzufeuchten.

Das alles ist natürlich eine Qual für die Haut. Aus diesem Grund ziehe ich regelmäßig über Nacht den Kompressionsstrumpf aus und creme die Haut mit einer Fett- und Pflegcreme ein. Auch die Neigung zur Rötung ist natürlich bei dieser Nässebelastung deutlich ausgeprägter als ohne diesen Strumpf.

Zum Schluss noch was ganz anderes, aber auch zu dem Problem Fussheberschwäche. Gestern war ich, mal wieder, im Sanitätshaus. Allerdigs nicht primär wegen Fragen und Problemen mit dem L300go. Ich sollte als Testkandidat für die Entwicklung einer neuer Orthese fungieren.Meine Einstellung zu den Orthesen habe ich an anderer Stelle schon kundgetan. Sie hat sich mit diesem Test auch wieder manifestiert. Nichts desto trotz war es interessant, mal an der Entwicklung und Erprobung neuer Hilfsmittel teilnehmen zu können. Vor allem, da ich dort auch meine Probleme mit diesen Orthesen noch mal direkt zeigen aber auch ansprechen konnte.

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Letzte Änderung am  22.12.2018

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